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Netzwerktreffen der BBWs

Vor einigen Wochen fand das Netzwerktreffen der Teilnehmendenvertretungen aus deutschlandweit 51 Berufsbildungswerken in Berlin statt. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Partizipation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

An diesem Treffen nahmen auch Dominik Zimmermann und Muhammed Ak teil. Beide sind Mitglieder der Teilnehmendenvertretung hier im LWL-BBW Soest. Begleitet wurden sie von Laura Schlösser aus unserem Reha-Team.

Begleitet wurden sie von Laura Schlösser aus unserem Reha-Team. Gemeinsam wurden im Rahmen von verschiedenen Workshops die Begriffe „Soziales“, „Toleranz“ und „Fake News“ am ersten Tag diskutiert.
Der Abend klang mit einem Barbecue an der Spree aus. Im Fokus des zweiten Tages lag die Vernetzung der Regionalverbünde. Auch Herr Marquet, der Leiter des LWL-BBW Soest, befand sich parallel im Leitertreffen.

Deutlich wurde beim Netzwerktreffen vor allem, wie wichtig die aktive politische Mitbestimmung von Menschen mit Behinderungen im Reha-Prozess ist. Dazu erklärte Tobias Schmidt, Vorsitzender der BAG BBW, in seiner Begrüßung:

„Wir haben die Veranstaltung ganz bewusst unter das Motto ‚Inklusion braucht Demokratie’ gestellt. Demokratieerziehung und politische Bildung sind zentrale Aufgaben für die über 50 Berufsbildungswerke. Wir qualifizieren 16 000 Jugendliche mit Behinderungen nicht nur zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben, sondern bereiten sie auf ein partizipatives Leben in der Gesellschaft vor. Neben den beruflichen Kompetenzen steht die individuelle Persönlichkeitsentwicklung gleichermaßen im Fokus. Wichtig ist uns dabei, demokratische Prinzipien und Werte zu vermitteln, die das Fundament einer inklusiven Gesellschaft bilden. Denn Inklusion braucht Demokratie!“

Netzwerktreffen finden übrigens regelmäßig statt, damit sich die Teilnehmendenvertretungen der Berufsbildungswerke über Ideen und Informationen austauschen und gegebenenfalls neue Projekte anstoßen können. Die aktive Einbindung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Berufsbildungswerke ist nämlich ein Bestandteil der Weiterentwicklung moderner Rehabilitation.